
die jungen können es auch! - Neugierig auf diese Live - CD wurde ich durch die Verarbeitung von A new day yesterday und Starship trooper - Würm in einem Stück. Nun, die Interpretation von Joe Bonamassa fand ich gar nicht einmal so genial, wie die Orginale. Würm ist nicht schlecht gespielt, aber in der Version von Wakeman/Howe auf Keys to ascension einfach nicht einholbar. A new day yetserday ist ziemlich rockig gehalten, dabei verschwindet ein wenig die Filigranität dieses überragenden Stücks von Jethro Tull, aber dass Bonamassa so etwas überhaupt versucht, reizte mich und zeugt von seinem guten Musikgeschmack. Und so kam ich in den Genuss einer absolut starken Doppel CD, die unglaublich gute Gitarrenmusik enthält: Allein die Longtracks India/Mountain time mit ca. 10 min und Django/Just got paid mit ca.17 min hauen total rein und lassen das Herz eines Rockmusikfans deutlich höher schlagen. Extrem gute kompositorische Qualität, guter Blues, prima Sound, umbedingt kaufen. Bonamassa rocks!!
Sensationell! - Sensationelles Album, das in jede gute Sammlung gehört. Es ist einfach toll zu wissen, dass es immer noch Ausnahmemusiker gibt. Klasse!!
Eine Klasse für sich! - Ich habe zwei der Konzerte dieser Tour gesehen und muss sagen, was Bonamassa mittlerweile live präsentiert, ist einfach einzigartig... Wie das so ist mit Live-Alben, sie können die Konzerte nur ansatzweise wiergeben, der Live-Zauber lässt sich nunmal nicht wirklich einfangen. Für sich gesehen ist das Album aber ein ganz großer Wurf. Der Sound ist gut und klar, Bonamassas Gesang sauber eingefangen. Joes Songwriting und die Gitarrenarbeit sind auf einem Niveau, dass ihn nicht nur im Topbereich mittspielen lässt, nein, er hat im direkten Vergleich sogar häufig die Nase vorn. (Ich habe Bonamassa und Moore - den Gary - im Abstand von zwei Wochen gesehen. Moore war gut, aber Bonamassa war fantastisch.) Allein der Opener lässt einem einen Schauer über den Rücken laufen, man sieht Bonamassa mit seiner tief sitzenden Sonnebrille locker auf die Bühne stampfen und dann lässt er einen nicht mehr los. (Hat übrigens einen netten Humor, der Mann.) Aber zurück zum Album: Es gibt so gut wie keine Ausreißer und wie auch beim Konzert wird es nie langweilig. Der Akkustikpart ist einfach extrem cool und man bekommt - auch ein Stück weit im Gegensatz zum ersten Live-Album Bonamassas - gar nicht genug von seinen Soli. Joe scheint das perfekte Maß für seine Ausflüge gewonnen zu haben, und immer stimmt das Feeling. Die Soli sind nicht Selbstzweck sondern entwickeln sich aus den Songs, treiben diese an, führen diese weiter und bringen sie auf ein elektrisierendes Level!Empfehlung: Platte kaufen und live erleben.
Sehr stark! - Eine mitreißende Doppel-CD mit Mitschnitten diverser Konzerte des Ausnahmegitarristen (leider wurde das Publikum für meinen Geschmack zu stark weggefiltert). Anders als auf den Studioaufnahmen wird auf dieser CD zum Teil kräftig improvisiert, und genau das macht die Stärke des Albums aus. Ganz klar einer der besten Blues- und Rock-Gitarristen der Welt.
Gänsehaut und Ohrenpfeifen - Dieses Album ist ein Blues-Highlight der letzten Zeit. Aufgenommen bei verschiedenen Konzerten, finden sich auf den zwei CDs großartige Songs, druckvoll gespielter Blues und Bluesrock, von einem mir vorher noch nicht bekannten Gitarristen: Joe Bonamassa. Beim Anhören fielen mir andere Gitarristen ein, mit denen er sich auf jeden Fall messen kann: Jeff Healey oder Gary Moore sind nur zwei von mehreren Namen, die mir beim ersten Hören einfielen. Stilistisch finden sich zwischen kurzen und knackigen (kürzester Song: Another Kinda Love mit 3:47) und ausgespielten 12-Takt-Blues-Sessions (längster Song: Django-Just got paid mit 17:52) lebendige Bluesrock-Titel, Gitarrensoli vom Feinsten und - jede Menge Gitarrenblues. Die zwei Silberlinge werden nie langweilig, und da solche Musik einfach nix zum leise hören ist, am besten schon mal die Nachbarn warnen ,)